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Herzlich Willkommen!

 

Wir sehen in der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen nicht allein eine völker- und verfassungsrechtliche Angelegenheit, sondern auch primäre humanitäre Werte und somit den Auftrag an Alle. 

Die Förderung und Entfaltung der menschlichen Würde und Rechte liegt nicht nur in staatlicher, sondern auch in ziviler Verantwortung, weil es letztlich in jeder zwischenmenschlichen Begegnung, in jeder Gemeinde, Unternehmung und Organisation zu verwirklichen ist.

 

 

Gemeinschaftlich und respektvoll in die Zukunft

 

INKLUSIVE Transformationen

 

Was die von Ausgrenzung und Benachteiligung gekennzeichnete Stellung der Menschen mit Behinderung in Deutschland (und weltweit) angeht, ist das in der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) von 2006 anvisierte Ziel der gesellschaftlichen Inklusion als Thema seit vielen Jahren sprichwörtlich in aller Munde. Sein inflationärer Gebrauch verleiht dem Begriff leider all zu oft den Charakter eines geflügelten Schlagwortes, so dass sich manch einer bei dem Thema schon genervt die Ohren zuhält und andere es schlicht als eine bald vorüberziehende Modeerscheinung betrachten. Es ist durchaus realistisch zu erwarten, dass die gesellschaftspolitisch noch engagiert geführten Debatten mit der planmäßigen Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) zunehmend versanden werden und auch fraglich, ob der gegenwärtig laufende wissenschaftliche Diskurs noch lange anhalten wird.

 

Das 2018 gegründete Institut für Inklusion und Partizipation vertritt den Standpunkt, dass man den Zielen der UN-Behindertenrechtskonvention nur dann gerecht werden kann, wenn man sie als umfassender Natur und für die gesamte Zivilgesellschaft von Belang und Relevanz betrachtet. Die darin speziell für den Personenkreis der Menschen mit Behinderung ausformulierten Ziele der uneingeschränkten Inklusion und Partizipation in der Gesellschaft entsprechen deckungsgleich den Zielen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948, welche seither eine alle Menschen umfassende Gültigkeit besitzen. Unser Standpunkt ist, dass selbst für die Belange behinderter Menschen die auf Inklusion gerichteten Ziele nur dann in befriedigendem Maße erreicht werden können, wenn sich Staat und Zivilgesellschaft im Umgang mit allen Mitbürgerinnen und -bürgern von ihren Zielen leiten lassen und jeden einzelnen von Benachteiligung bedrohten Menschen in den Fokus ihrer Aufmerksamkeit bringen.

 

So gesehen, geht es auch in der UN-Behindertenrechtskonvention letztlich um gesellschaftliche Transformationen, die an den Werten der Allgemeinen Menschenrechte ausgerichtet, nicht nur auf einzelne Teilsysteme der Gesellschaft und nicht auf einzelne Gruppen sondern notwendigerweise auf alle Mitglieder der Menschheitsfamilie bezogen sind.

 

Nach dem Motto "denke global & handle lokal" stellen wir uns den Fragen nach der Zukunft der Gesellschaft und wie wir mit den sich stellenden Herausforderungen umzugehen lernen:

  •  „Wie ist eine (keinen Menschen ausgrenzende) inklusive Gesellschaft zu denken?“

  • „Wie können sich Gemeinden und Institutionen so weiterentwickeln, dass sie weniger ausgrenzend und mehr inklusiv und partizipatorisch wirken?“

  • „Welche Kompetenzen sind in inklusiven Organisationen von den Mitarbeitern zu erwarten?“

  • „Was kann letztlich jeder von uns für eine breitere Partizipation in der Gesellschaft tun?“